Nationale Union Süd Afrikanischer Studenten (NUSAS)
Die Nationale Union Afrikanischer Studenten, gegründet 1924 von Leo Marquard , war eine wichtige Organisation für die Liberalen in Südafrika.
Das Motto dieser Organisation war kein Rassismus und keine Sexismus. Ihr Vorgehen stand immer unter dem Grundsatz der Gewaltlosigkeit.
Bei der NUSAS waren mehr englischsprachige Studenten organisiert. Studierende die Afrikaans sprachen, traten aus. 1945 wurden dann erstmals Schwarze in die NUSAS aufgenommen, ein deutlicher Fingerzeig auf das Motto der NUSAS und eine Provokation für das Apartheidsregime.
Trotz der deutlich liberalen Position der NUSAS traten wichtige schwarze Führer aus der Organisation aus. Darunter war 1969 auch Steve Biko, um die SASO mitzubegründen.
Die schwarzen Studenten wollten erstmals eine Organisation die nur für Schwarze da war und nur aus Schwarzen bestand, um das schwarze Bewusstsein zu stärken.
Die NUSAS verlor in Folge der Austritte an Bedeutung und spielte nur noch eine marginale Rolle in den politischen Kämpfen der Siebziger Jahre.
1991 orientiert sich die NUSAS neu und verschmilzt mit dem South African Students Congress (SASCO).
